GemMensch2Am 04.03.2016 fand an unserer Schule das Projekt „Gemeinsam Mensch" statt. An diesem Tag ging es darum, dass Jugendliche Menschen mit Beeinträchtigungen kennenlernen und sehen, wie sie ihren Alltag meistern. Dazu wurden wir in fünf Gruppen aufgeteilt, die fünf verschiedene Module durchliefen. Eines davon war ein Gespräch mit Goran, der im Rollstuhl sitzt. Er erzählte uns von seinem Wohnheim und dem Tagesablauf. Er hört dort gerne laut Musik und hat deswegen schon häufiger Beschwerden aus anderen Wohngruppen bekommen. Wir bekamen die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Goran uns offen und ehrlich beantwortete. Es war interessant zu erfahren, wie das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen abläuft. Ein weiteres Modul war Rollstuhlbasketball mit Denniz, der auch auf den Rollstuhl angewiesen ist. Das Ganze wurde von ihm und seinem Betreuer geleitet. Die Gruppe wurde in zwei Teams aufgeteilt, die jeweils aus vier Personen bestanden. Da es nur wenige Regeln gab, hat es allen viel Spaß gemacht. Eine andere Station war der Rollstuhlparcours, die von Umut und zwei weiteren Betreuern geleitet wurde. Umut sitzt im E-Rollstuhl und ist Spastiker. Uns wurde hier der Umgang mit einem Rollstuhl auf verschiedenen Hindernissen, wie z.B. einer höheren Kante oder einer Rampe, beigebracht. Bei dem Modul „Greiftechnik" haben uns Olympia und Anita betreut, die beide Spastikerinnen sind. Wir sollten uns auf ein Gummiband setzen, bei dem die Enden an unseren GemMensch3Handgelenken befestigt wurden. An unsere rechte Hand bekamen wir einen Stoffhandschuh, bei dem einzelne Finger zusammengenäht waren, die linke sollten wir zu einer Faust ballen. Mit diesen Einschränkungen, die denen eines Spastikers ähneln, sollten wir einen Apfel schälen und Schuhe binden. Dies war sehr schwierig. Werner, ein blinder Mann, betreute die letzte Station. Mit seiner positiven Ausstrahlung hat er gleich unser GemMenschProj1Interesse geweckt. Gefallen haben uns seine Hilfsmittel, die er im Alltag benutzt, besonders die Tippmaschine für Blinde, die uns gezeigt hat, dass man auch als blinder Mensch schreiben kann. Dieses Projekt war für uns sehr lehrreich und total interessant, da wir uns an diesem Tag sehr gut in die Situation der Menschen mit Beeinträchtigungen hineinversetzen konnten. Wir lernten den Umgang mit Menschen, die eine Behinderung haben, und wie man im Alltag mit ihnen umgeht. Es war für uns doch sehr bewundernswert, wie die Menschen mit ihren Beeinträchtigungen im Alltag zurechtkommen.


SchülerInnen der Klasse 8e